Rückblick auf den Gedenktag 2025
Am 10. Mai 2025 stand Magdeburg ganz im Zeichen des Erinnerns und des Friedens. Der Tag begann um 9.55 Uhr mit einem ökumenischen Gebet in der Kathedralkirche St. Sebastian. Kathedralpfarrer Daniel Rudloff und Superintendent Stephan Hoenen gedachten gemeinsam mit den Teilnehmenden der Zerstörung Magdeburgs 1631 – begleitet von der [Hanse]Pfeyfferey und dem feierlichen Glockengeläut der Innenstadtkirchen.
Am Nachmittag setzte die Reihe „Magdeburger Reden über den Frieden“ einen geistigen Akzent. Im Kulturhistorischen Museum sprach Prof. Dr. Herfried Münkler (Berlin) über „Magdeburg, der Dreißigjährige Krieg und unsere Gegenwart“.
Den musikalischen Höhepunkt bildete am Abend das Gedenkkonzert „DA PACEM, DOMINE“ in der Johanniskirche. Die Ensembles AuditivVokal Dresden und Art’d Echo unter der Leitung von Olaf Katzer und Juliane Laake entführten das Publikum in eine eindrucksvolle Klangwelt zwischen Krieg und Frieden – mit Werken von Heinrich Schütz, Malachias Siebenhaar, Reiko Füting und anderen. Besonders bewegend war die Wiederaufführung der Einweihungsmusik der hölzernen Notkirche von 1644.
