Friedensforum Johanniskirche

Was uns heute Magdeburg 1631 noch angeht

  Donnerstag, 5. November 2026 19:00 - 21:00
  Kulturhistorisches Museum Magdeburg  |  Magdeburg
Podiumsdiskussion im Kulturhistorischen Museum: Was Magdeburgs Zerstörung von 1631 für die Gegenwart

Die Zerstörung Magdeburgs im Mai 1631 zählt zu den einschneidendsten Ereignissen der Stadtgeschichte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt nahezu vollständig verwüstet. Die Ereignisse hinterließen tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis und fanden mit dem Begriff „Magdeburgisieren“, der für die gewaltsame und umfassende Zerstörung von Städten steht, auch Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch. Im Jahr 2031 jährt sich die Katastrophe zum 400. Mal.

Unter dem Titel „Was uns heute Magdeburg 1631 noch angeht“ laden das Kulturhistorische Museum Magdeburg und das Friedensforum Johanniskirche 1631–2031 am Donnerstag, 5. November 2026, um 19 Uhr zu einem Diskussionsabend in den Kaiser-Otto-Saal des Museums ein.

Den Auftakt bilden Impulse von Matthias Puhle, ehemaliger Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg, sowie Winfried Bettecken. Sie ordnen die Zerstörungen des Jahres 1631 historisch ein und beleuchten deren Ausmaß und Folgen.

Im anschließenden Gespräch stehen die historischen Nachwirkungen und die Frage im Mittelpunkt, welche Bedeutung die Ereignisse für das heutige Magdeburg und dessen Erinnerungskultur haben. An der Diskussion beteiligen sich Gabriele Köster, Direktorin der Magdeburger Museen, Christoph Volkmar, Direktor des Stadtarchivs Magdeburg, und Matthias Puhle. Den Abschluss bildet ein Ausblick von Dr. Rüdiger Koch, Vorsitzender des Friedensforums Johanniskirche 1631–2031, auf die Planungen und Perspektiven für das Gedenken an den 400. Jahrestag der Zerstörung im Jahr 2031.

 

Veranstalter
Kulturhistorisches Museum Magdeburg
Adresse
Otto-von-Guericke-Straße 68-73, 39104 Magdeburg
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  • Donnerstag, 5. November 2026 19:00 - 21:00
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